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Billigimporte aus Peru als Gefahr für die ecuadorianischen Bauern – ein Fest zu Ehren des Beuschs

29. Januar 2008. In Santa Rosa de Chuquipoguio dominieren grössere Felder die Landschaft als in La Virgen de las Nieves. Vor allem Zwiebeln, Karotten, Kartoffeln werden hier angebaut; die Milchwirtschaft spielt aber eine immer grössere Rolle. Aus Peru kommt billigeres Gemüse ins Land. Weshalb sollten die Leute Produkte anbauen, die sie nicht mehr verkaufen können, weil sie zu teuer sind, zu teuer auch ohne Transportkosten? Weltweit das gleiche Problem.
Dieses Dorf hat vor über zwölf Jahren mit Swissaid zusammen ein Trinkwasserprojekt erarbeitet, es funktioniert noch heute. Vor zwei Jahren haben sich die Indigenas wieder an die Organisation gewendet, weil sie hoffen, mit einem Bewässerungsprojekt eine bessere Futtergrundlage für ihr Vieh zu erhalten. In der Trockenzeit wird das Futter knapp für die Kühe, sie werden verkauft, die Preise purzeln. Dann, kaum beginnt die Regenzeit, kaufen sich die Bauern wieder Kühe zu Preisen, die horrend ansteigen wegen der Nachfrage. Hier kann Wasser helfen. Das Bewässerungsprojekt ist fast fertig, aus Freude darüber und zu Ehren des Schweizer Besuches wird ein Fest gefeiert, mit Musik, Tanz, Essen und unblutigem Stierkampf für halbwüchsige Männer und Stiere.
Susanne Hochuli
Kinder in Santa Rosa

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Wer reist nach Ecuador?

Die Reisegruppe aus der Schweiz setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern aller Bauernorganisationen zusammen. Für Bio Suisse und das Bioforum Schweiz: Susanne Hochuli (Reitnau/AG) und Maya Probst-Helfenstein (Emmen/LU); für Uniterre: Mathias Corthay (Meinier/GE); für IP-Suisse: Margret Rinderknecht, Hans Luder (Oberösch/BE) und Heinz Schwab (Niederösch/BE); für den Schweizerischen Bauernverband: Tamar Hosennen (Brugg/AG). 
Das Reiseprogramm – Tag für Tag

Von der Kapitale ins Hochland

Der Gegensatz hätte am ersten Tag in Ecuador grösser nicht sein können. Am Morgen noch in der pulsierenden Grossstadt Quito, am Nachmittag im kleinen Bergdorf Virgen de las Nieves. Dazwischen lag eine abwechlungsreiche Berg- und Talfahrt durch sattgrüne Landschaften mit vielen Hecken und Bächen. War das nicht Cornwall, Irland oder Neuseeland? Nein, die Provinz Chimborazo im Süden von Quito kann all das auch bieten. Und dazu noch viel mehr!Riobamba ist eine pulsierende Provinzstadt. Im Landwirtschaftszentrum kümmert sich ein rühriger Advokat und Bauer in einer Person, unterstützt von vielen freiwilligen Helfern, um die Landwirte der Region. Jeweils im April organisiert er eine kleine „Olma“. Sein Ziel: Die Bauern sollen innovativer und wettbewerbsfähiger werden, und gleichzeitig mehr Eigenverantwortung tragen.
Mehr Eigenverantwortung trägt auch eine Dreihundertschaft Menschen im Bergdorf Virgen de las Nieves. Auf 3400 Meter über Meer. Thomas Hitz hat hier in den letzten Jahren mit Swissaid ein Wasserbauprojekt realisiert und so den Menschen hier oben das langfristige Überleben erst möglich gemacht. “Kartoffeln sind Teil meines Lebens“, sagte uns ein Bauer, als er voller Stolz vom erfolgreichen Kartoffelanbau sprach. Thomas „el Suizo“ ist überzeugt, dass dieses Dorf eine Zukunft hat: „Wenn jemand entschieden hat, etwas zu verändern, hat er einen Teil des Problems bereits gelöst.“

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Schweizer Bauern besuchen Berufskollegen in Ecuador

Hallo!
Zur Zeit besuchen Schweizer Bäuerinnen und Bauern ihre Berufskollegen in Ecuaodor – Campesinos in den Anden ebenso wie Plantagenbetreiber in der Küstenregion. Zu diskutieren geben nicht nur die unterschiedlichen wirtschaftlichen und landwirtschaftspolitischen Voraussetzungen, sondern auch die Gemeinsamkeiten – und alles, was an neuen Erkenntnissen gewonnen wird. Wir berichten regelmässig über die neusten Eindrücke und Erlebnisse der Bäuerinnen und Bauern – mach mit!

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